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Eine alte Forderung durch das Bad Homburger Inkasso (BHI) sorgt für neuen Ärger. Bereits im Ende 2016 war eine Forderung von stattlichen 22.550,91 EUR durch das BHI verlangt worden. Nach kurzem Schriftwechsel mit Rechtsanwalt Exner wurde die Forderung aufgegeben. Auch die gesamten Anwaltskosten der Kanzlei Exner wurden bezahlt. Zunächst dieser Altfall:

Bad Homburger Inkasso (BHI) verlangte 22.550,91 EUR

Mit einem Schreiben vom 15.10.2016 verlangte das Bad Homburger Inkasso (BHI) für eine angebliche Forderung der Sparkasse Saarbrücken insgesamt 22.550,91 EUR. Es wurde zugleich eine Ratenzahlung von 100,- EUR monatlich angeboten.

Anm. Rechtsanwalt Exner: Das Vorgehen des Bad Homburger Inkasso (BHI) kann nur als ungewöhnlich bezeichnet werden: Die Abzahlung würde über 18 Jahre dauern! … Und das war nicht alles in diesem Fall!

Bad Homburger Inkasso (BHI)-Schreiben

Bad Homburger Inkasso (BHI)-Schreiben

Pflichtangaben für Inkasso-Dienste

Problematisch aus Sicht eines Rechtsanwalts: Das vom Mandanten vorgelegte Anschreiben der BHI enthielt keine Aufschlüsselung der Forderung. Es wurde also nicht mitgeteilt,

  1. wie hoch einst die Hauptforderung war und
  2. wie viel nun an Inkassokosten durch die BHI angefallen sein sollte.

Mit Schreiben vom 28.10.2016 hat Rechtsanwalt Exner diese und andere Angaben unter Verweis auf das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) angefordert.

Anm. Rechtsanwalt Exner: Im RDG finden sich ausdrückliche Vorschriften zu Pflichtangaben für Inkasso-Dienste. Dabei müssen einige Angaben sofort erteilt werden. Andere Angaben sind erst auf Anfrage mitzuteilen.

Im vorliegenden Fall hatte das Bad Homburger Inkasso (BHI) unstretiig nicht mitgeteilt

  1. den Anspruchsgrund
  2. das Vertragsschlussdatum.

Einrede der Verjährung

Aufgrund weiterer Informationen in der genannten Sache wurden weitere Rechte des Mandanten geltend gemacht. So wurde auch vorsorglich bereits die Einrede der Verjährung erhoben.

Inkasso mit Happy-End?

Schon unter dem 11.11.2016 teilte das Bad Homburger Inkasso (BHI) dann mit, die Forderungsbearbeitung werde eingestellt. Der Vorgang habe sich somit erledigt. Damt war die erste Runde geschlagen und für den Mandanten gewonnen. Die vollen Kosten für die Einschaltung von Rechtsanwalt Exner wurden kurzfristig von der BHI ausgeglichen. Doch dies wäre keinen Bericht wert, wenn dieser Fall nicht 2017 eine Fortsetzung erfahren hätte …

Tipp Rechtsanwalt Exner: Wenn Sie eine Inkasso-Mitteilung erhalten, ohne darin über die Forderung, den Vertrag, die Höhe der Hauptforderung und der Inkasso-Beträge informiert zu werden: Vorsicht! In keinem Fall sollten Sie

  • bei solchen Schreiben eines Inkassos sofort und ungeprüft zahlen,
  • auf eine Ratenzahlung eingehen,

Lassen Sie höhere Forderungen – z. B. bei Auto- oder Wohungskrediten – vorher anwaltlich prüfen.

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