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Ideo Labs Inkasso trotz Widerruf? In einem mir vorliegenden Fall für die Plattform daily-date.de der Beteiberin Ideo Labs GmbH, Berlin wurde frühzeitig per E-Mail eine Kündigung bzw. Widerruf (durch Verweis auf das Widerrufsrecht in Nr. 3 der AGB bei Daily-Date) ausgesprochen. Dennoch folgte eine Ideo Labs Inkasso mit Abbuchungen und weiteren E-Mails der Jedermann Inkasso GmbH.

RA Exner: Jeder Betroffene, sollte sich gegen die Forderungen wehren und ggf. gezahlte Beträge zurück fordern! Wird die Kündigung oder der Widerruf durch die Ideo Labs GmbH verweigert, kann dagegen auch rechtlich mit Erfolg vorgegangen werden.

Die Kündigung

Nach Anmeldung zum Schnupperangebot am 29.09.2015 war schon am 05.10.2015 eine Kündigung bzw. Widerruf per E-Mail erklärt worden.

IdeoLabs Kündigung Daily-Date

Die „Kündigung“ verweist auf Nr. 3 der AGB der Ideo Labs GmbH, eine Regelung in der das Widerrufsrecht enthalten ist: Weiterlesen

Zahlung der Ideo Labs – RA Exner

Zahlung der Ideo Labs GmbH nach Klage beim AG Berlin Tempelhof / Kreuzberg (Az. 11 C 379/15)

Auch in einem weiteren Verfahren konnte durch die Kanzlei Exner eine (Rück-)Zahlung der Ideo Labs GmbH nach der Klage erreicht werden: Am 11.12.2015 gingen hier über 900,- EUR ein. Die Zahlung der Ideo Labs erfolgte für:

  1. Abbuchungen von Beiträgen für Premium-Mitgliedschaft (Just-Date, Daily-Date)
  2. Zahlungen auf Inkasso-Forderung der JedermannInkasso,
  3. Anwaltskosten, die für die Vertretung angefallen waren.

Schnupperangebot verlängert? – Rückzahlung fordern

Wer an die Ideo Labs GmbH für eine angebliche Premium-Mitgliedschaft Beiträge in Höhe von 89,90 EUR im Monat oder auf Inkasso Schreiben von JedermannInkasso gezahlt hat, Weiterlesen

Verstehen Höcker Rechtsanwälte meine Blog-Verbote (Az. 28 O 296/15 und Az. 28 O 314/15) als kalkulierte Bedrohung? RA Ralf Höcker findet Journalisten-Bedrohung jedenfalls okay, wie er in einer Kolumne auf vocer.org geäußert hat. Aber müssen zu der Bedrohung von Journalisten auch Verfügungen gegen Anwälte gehören? Verfügungen ohne vorherige Abmahnung und ohne rechtliche Anhörung (so der Antrag der Höcker Rechtsanwälte im Verfahren)?

Auf diese Weise kurzen Prozess zu machen, ist wohl bekannter Usus bei der 28 Zivilkammer des LG Köln. Das werden Höcker Rechtsanwälte aus anderen Verfahren wissen. So sieht das Bedrohungs-Szenario aus. Ein faires Verfahren oder eine wirksame Verteidigung der Meinungs- oder gar Pressefreiheit ist dann schon durch diese Verfahrensgestaltung „bedroht“. Aber  die Praxis nicht nur in meinen zwei Fällen sieht so aus. Doch ich sage nein zur dieser Bedrohung.

RA Höcker über Bedrohung von Journalisten

Am besten lasse ich hier mal RA Prof. Dr. Höcker selbst zu Wort kommen, der auf vocer.org unter der Überschrift „Journalisten Bedrohung ist okay“ auch schrieb:

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